Bekenntnis zum Kreis:
News vom 20.12.2011
Main-Kinzig-Kreis. – Bereits vor Jahren hatte das Autohaus Nix signalisiert, den zentralen Firmensitz im Wächtersbacher Stadtteil Aufenau zu erweitern. Nach umfassenden Vorplanungen laufen nun seit einigen Wochen die Bauarbeiten. „Wir haben mit der Familie Nix und dem beauftragten Architekten einen Rahmen festgesteckt, der von allen Beteiligten positiv bewertet wird“, fasst Landrat Erich Pipa zusammen. Im Vordergrund standen die Auflagen für den Überschwemmungsbereich der Kinzig sowie die Belange des Naturschutzes. So wurde auf einem benachbarten Grundstück mit großem Aufwand ein früherer Altarm ökologisch aufgewertet. Zudem mussten ein seltener Schmetterling und seine Futterpflanze umgesiedelt werden. „Hier hat die Familie Nix einen großen Beitrag zur Bereicherung der Landschaft geleistet“, erklärt Bürgermeister Rainer Krätschmer.
Bei einem Ortstermin informierten sich Pipa und Krätschmer gemeinsam mit Vertretern der Bauaufsicht über den konkreten Stand des Projektes. Denn nachdem die Arbeiten im Sinne des Naturschutzes weitgehend abgeschlossen waren, steht nun die Erweiterung im Mittelpunkt. Wie Geschäftsführer Werner Nix informiert, gehe es zunächst um ein Werkstattgebäude und eine Ausstellungshalle für den Service und Vertrieb von Volkswagen Nutzfahrzeugen. Insgesamt werden in Aufenau bis zu 30 neue Arbeitsplätze entstehen.
Die beteiligten Behörden des Kreises haben uns vorbildlich unterstützt, so dass wir nun unseren Stammsitz erheblich aufwerten können“, sagt der Unternehmer. Bereits Anfang 2010 habe man in ersten Abstimmungsgesprächen die gemeinsame Richtung festgelegt. Unter anderem gab es die Auflage, einen Teil der Gebäude im Uferbereich auf Stelzen zu setzen. Und auch bezüglich der Höhe der Bauten an der Frankfurter Straße wurden klare Obergrenzen vereinbart.
Für Landrat Erich Pipa ist das Bauprojekt ein Beispiel, wie unternehmerische Ziele, ein verantwortlicher Umgang mit der Natur und eine angepasste Architektur sinnvoll zu vereinbaren sind. „Die Familie Nix hat in den vergangenen Jahren von Wächtersbach aus sehr erfolgreich gewirkt“, ergänzt Bürgermeister Krätschmer. Das aktuelle Bauprojekt mit dem Vertrieb von Volkswagen Nutzfahrzeugen sei eine Voraussetzung, um diese positive, zukunftsweisende Entwicklung fortzuführen.









